Neue lichtsicht in Sicht!

Im Pressegespräch am 28. November 2019 mit Dr. Stefan Lüddemann, Leiter Kultur der Neuen Osnabrücker Zeitung, gab Bürgermeister Klaus Rehkämper den offiziellen Start der lichtsicht 7 bekannt.

Die lichtsicht hat sich neu aufgestellt und bietet seinen Besuchern zum siebten Mal spektakuläre visuelle Erfahrungen und Projektions-Superlativen auf den kilometer-langen Gradierwerken im Kurort Bad Rothenfelde bei Osnabrück.
Der Kurator von lichtsicht 7
Garant für die künstlerische Qualität der lichtsicht 7 projektions-triennale ist der neue Kurator, Prof. Michael Bielicky. Selbst Medienkünstler und zweimaliger Teilnehmer an der lichtsicht, kennt er das Format und die besonderen Herausforderungen, die sich durch die 10.000 qm großen, kristallinen Schwarzdorn-Oberflächen der beiden Gradierwerke als Projektionsfläche für Videokunst ergeben.
Seit 2006 bekleidet der gebürtige Tscheche eine Professur für Neue Medien an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und arbeitet immer wieder an Forschungs- und Ausstellungsprojekten des benachbarten ZKM mit. Dort ist bis März 2020 eine Retrospektive seiner Arbeiten aus den letzten vierzig Jahren zu sehen.
Die lichtsicht folgt damit einer Traditionslinie hochkarätiger Kuratoren, die 2007 mit Manfred Schneckenburger begann und 2017 mit Peter Weibel (ZKM) fortgesetzt wurde.

Finanzieller und organisatorischer Background
Nachdem sich der Erfinder und Begründer der lichtsicht, Heinrich W. Risken mit seiner Stiftung nach einem fulminanten Best Off in 2017/18 zur lichtsicht 7 als Mäzen und Hauptsponsor verabschiedet hatte, musste eine neue Form der Finanzierung gefunden werden.
Da sich die Bad Rothenfelder Bürgerinnen und Bürgern sowie Geschäftsleute in hohem Maße mit der lichtsicht identifizieren und sich die lichtsicht Projektions-Biennale nach 10 Jahren Aufbauarbeit auch in der internationalen Kunstszene einen Namen gemacht hat, kämpfte Bürgermeister Klaus Rehkämper um eine Fortsetzung. Mit dem neuen Format als Triennale wird die lichtsicht gemeinnützige Veranstaltungsgesellschaft mbH in Gründung, eine Tochtergesellschaft der Gemeinde Bad Rothenfelde bzw. der Kur und Touristik Bad Rothenfelde GmbH als Veranstalter firmieren. Die Gemeinde Bad Rothenfelde und der Landkreis Osnabrück übernehmen mit je 135.000 Euro nun den Hauptanteil der Finanzierung. Sie werden mit 80.000 Euro vom Land Niedersachsen und weiteren 40.000 Euro von der Kulturstiftung Niedersachsen unterstützt. 20.000 Euro steuert der Landesverband Osnabrücker Land bei. Indirekt beteiligt sich Heinrich W. Risken darüber hinaus wieder mit 150.000 Euro, denn der Heimtierfutter-Hersteller animonda gehört zur Unternehmensgruppe Heinrich W. Risken. Damit liegt das Budget mit 560.000 Euro zwar immer noch weit unter dem der letzten lichtsichten, aber damit lässt sich arbeiten, wie der Kurator, Professor Michael Bielicky verkündete. Das hohe Qualitäts-Niveau soll auf jeden Fall gehalten werden, dafür lieber ein paar Arbeiten weniger zu sehen sein.
 
 
Das künstlerische Programm
Professor Michael Bielicky hat Zugriff auf das internationale Spektrum aktueller Projektionskunst, was sich auf die Auswahl für Bad Rothenfelde qualitativ auswirken wird. Wie er selbst ankündigte, wird er seinen Fokus auf Asien richten und vor allem im Hongkonger Kulturraum etablierte Künstler nach Bad Rothenfelde bringen. Darüber hinaus konnte er bereits den international renommierten australischen Künstler Jeffrey Shaw, einen Pionier der interaktiven Kunst, für die lichtsicht 7 gewinnen. Er war Gründungsdirektor des Instituts für Bildmedien am ZKM und leitete dieses von 1991-2003.
Da auch junge Künstlerinnen und Künstler in der lichtsicht 7 ihre Ausstellungsplattform finden sollen, steht Prof. Bielicky bereits im regen Kontakt mit renommierten internationalen Kunsthochschulen, wie der Mushashino Kunsthochschule in Tokio.
Ab 23. Oktober gehen also wieder täglich jeden Abend die Projektoren an im Kurpark Bad Rothenfelde, die Kunstwelt darf gespannt sein. Weitere Details zu den Vorbereitungen folgen.

Dr. Sabine Weichel-Kickert
mail@sabineweichel.de
 
im Auftrag der lichtsicht gemeinnützigen Veranstaltungsgesellschaft mbH i.G.  
 
Anforderung von Fotomaterial über:
Öffentlichkeitsarbeit Bad Rothenfelde
Sabine Leclercq-Fröbel
froebel@bad-rothenfelde.de
 

lichtsicht 7 startet am 23. Oktober 2020

Im Pressegespräch am 28. November 2019 mit Dr. Stefan Lüddemann, Leiter Kultur der Neuen Osnabrücker Zeitung, gab Bürgermeister Klaus Rehkämper den offiziellen Start der lichtsicht 7 bekannt.

Im Pressegespräch am 28. November 2019 mit Dr. Stefan Lüddemann, Leiter Kultur der Neuen Osnabrücker Zeitung, gab Bürgermeister Klaus Rehkämper den offiziellen Start der lichtsicht 7 bekannt. Vom 23. Oktober 2020 bis zum 21. Februar 2021 wird die lichtsicht 7 den Bad Rothenfelder Kurpark aus der winterlichen Tristesse heben. „Wir beabsichtigen die Kontinuität im Rhythmus von drei statt zwei Jahren als Triennale zu gewährleisten“, stellt der Bürgermeister in Aussicht.

Seit der der Finissage der 6. Projektions-Biennale war die Zukunft des großartigen Kunstereignisses ungewiss. Der bisherige Mäzen sah seine Zeit als Initiator, die Dornenwände der Gradierwerke als weltweit einmalige Projektionsfläche zu mit ebenso international berühmten Künstlern zu inszenieren, von vornherein auf einen gewissen Zeitraum begrenzt.

Nun hat die Gemeinde gemeinsam mit dem Landkreis, dem Land Niedersachsen, dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., der Kulturstiftung Niedersachsen und dem Hersteller für Heimtierfutter animonda ein neues Finanzierungskonzept realisiert. Die Firma animonda ist Teil heristro AG und in Bad Rothenfelde ansässig.

Prof. Dr. Michael Bielicky sieht in dem Budget von 590.000 Euro genügend Spielraum, die lichtsicht 7 auf dem gleichen Niveau wie bisher zu halten. Er plädiert für Qualität vor Quantität. Es ist für hochkarätige Künstler eine einmalige Chance, diese Flächen zu bespielen. Das Mapping auf Gebäude sei in allen Metropolen der Welt möglich und schon längst etabliert. Die Gradierwände stellen jedoch eine Herausforderung dar, die nur ausgewählte Künstler annehmen können und auf die nicht alle Kunstwerke wirken, erläuterte der zukünftige Kurator. Es weiß, wovon er spricht. Zwei Mal nahm Michael Bielicky an einer lichtsicht als Künstler teil. Der tschechisch-deutsche Medienkünstler ist Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe (ZKM). Damit auch ein Kollege von Prof. Dr. Peter Weibel, der die lichtsicht 5 und 6 kuratierte.

Herausgeber:
Frankfurter Straße 3 | 49214 Bad Rothenfelde | Telefon: 05424 223-112 | | www.bad-rothenfelde.de |

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Öffentlichkeitsarbeit | Sabine Leclercq-Fröbel | Telefon: 05424 2218-113 |

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