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2020

Natalie Bookchin
*1962 in den USA

Ein fröhlicher, imaginierter Raum aus sich zusammen bewegenden Farben, Zeichen, Megaphonen, Gesten und Körpern. Der Akt, die Position von etwas zu verändern, haucht einem Archiv von Hunderten von Videos neues Leben ein – einem Archiv von Unruhen, die im Internet verbreitet wurden. Die ablaufende Projektion, die langsam und in Endlosschleife gezeigt wird, zeigt die Bewegung an einem Ort als eine Leistung des Verharrens. Sie zeigt Bewegung als Leistung des Nicht-Abrücken-Wollens und Besetzens von Raum, selbst dann wenn der Staat in unserer gegenwärtigen Realität Auflösung und Verschwinden fordert. Demonstranten protestieren und nehmen immer und immer wieder an dem von schwarzen Amerikanern geführten Widerstand teil. Einem Widerstand gegen die systemische Gewalt gegen schwarze Amerikaner. The act of changing something's position wird exklusiv und zum ersten Mal während der Eröffnung der Triennale in Bad Rothenfelde gezeigt.

Natalie Bookchin hat 2019 unter anderen an der Gruppenausstellung WebRetro am Seoul Museum of Art in Südkorea, sowie 2015 bei der Gruppenausstellung Globale: Infosphere am ZKM Karlsruhe teilgenommen. Mehr Informationen zu Natalie Bookchin unter https://bookchin.net.

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