Fahrtziel lichtsicht 7

Seit einigen Tagen trägt ein Linienbus der VOS die Ankündigung der lichtsicht 7 projektions-triennale durch das Osnabrücker Land.
Fahrtziel lichtsicht 7

11.06.2020

Ein deutliches Zeichen der Zuversicht und ein Hoffnungsschimmer sowohl für die Kunstwelt als auch für das kulturelle Leben im öffentlichen Raum. Bürgermeister Klaus Rehkämper und die Kuratoren Michael Bielicky und Tim Roßberg präsentieren gemeinsam mit der Projektbeauftragten Uta Baltes die großflächige Werbung. Claus Hummert, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens, unterstützt diese Kampagne gern mit einem Bus aus seiner Flotte. Michael Bielicky formulierte seinen Optimismus mit den Worten: „Das ist ein deutliches Signal für Deutschland, wenn eine Kunstveranstaltung im öffentlichen Raum auch in diesen Zeiten stattfinden kann. Allein die Art dieser Veranstaltung ist einzigartig und beispielhaft für diese Zeit.“ Im anschließenden Arbeitsgespräch fallen die ersten Namen der Künstler*Innen, die diese weltweit einmalige Performance der Video-Projektionskunst mitgestalten werden.

Jeffrey Shaw ist als Pionier der interaktiven Kunstform bekannt. Gemeinsam mit Michael Bielicky hat er den Algorithmus salonfähig gemacht. Tamás Waliczky hat 2019 seine Heimat Ungarn bei der 58. Biennale in Venedig vertreten. Diese und weitere große Namen der Medienkunst werden flankiert durch junge Nachwuchskünstler*Innen der renommierten Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Musashino Art University in Tokio. Für diese Werke sind als „Satellitenstandorte“ Projektionsflächen auf Gebäude, Fontänen und Teichanlagen vorgesehen. Die gigantischen Gradierwerke, deren Ausmaße Projektionen von bis zu 312 m Länge und 10 bzw. 14 m Höhe erlauben, stellen sowohl für die Künstler als auch für die Lichttechnik eine weltweit einmalige Herausforderung dar. Modernste Beamer-Technologie vertieft das Spiel zwischen Licht und Schatten, zwischen brillanten Farben und filigranen Bildern auf dem bizarren, verkrusteten Geflecht des Schwarzdorns. Die mikroskopisch kleinen Salzkristalle erscheinen wie winzige Prismen in den überdimensional großen Bildflächen. Das übt den sensationellen Zauber dieser projektions-triennale aus. Jedes Detail muss geprobt und millimetergenau justiert werden. Diese Feinarbeit leisten Kurator Tim Roßberg und technischer Leiter Christian Meyer im Studio oder auch vor Ort in Abstimmung mit dem Kurator Michael Bielicky. Die lichtsicht-triennale wird gefördert durch die Stiftung Niedersachsen, den Landkreis Osnabrück, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und den Landschaftsverband Osnabrück e.V..

v. l. n. r: Michael Bielicky, Tim Roßberg, Uta Baltes, Klaus Rehkämper, Claus Hummert Anforderung von Fotomaterial über:
Öffentlichkeitsarbeit Bad Rothenfelde
Sabine Leclercq-Fröbel
froebel@bad-rothenfelde.de
 

 

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