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lichtsicht 7 – letzte Blicke

Nur noch wenige Tage!

Die Tage der lichtsicht 7 sind gezählt. Nur noch bis zum 20. Februar gehen jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit die 38 Hochleistungsprojektoren an und verwandeln die Gradierwerke in die längste Projektionsfläche der Welt. Zeit, sich schnell noch mal auf den Weg zu machen, aber auch zurückzuschauen.

Nach dem pandemiebedingten Abbruch im Oktober 2020 durfte die lichtsicht 7 wiederholt werden und läuft seit dem 22. Oktober 2021 noch bis zum 20. Februar 2022 täglich ab 17:30 Uhr.

Letzte Blicke auf:

  • das weltweit größte Porträt einer lebendigen Fichte im Breitbandformat der Finnin Eija-Liisa Ahtila, die dem Fichtensterben der letzten Jahre damit ein Denkmal setzt;
  • die wogenden Datenmeere von Refik Anadol, dem gehypten NFT (Non-Fungible-Token)-Künstler und Pionier einer neuen Ästhetik künstlicher Intelligenz;
  • Natalie Bookchins erstmals in Bad Rothenfelde gezeigte Arbeit „The act of changing somethingʼs position“, die den Widerstand gegen systemische Gewalt gegen Schwarze Amerikaner ins Bild setzt;
  • den heiß diskutierten Kunstfilm Lu YANGs zu religiös-motivierten Höllendarstellungen als perfekten Mechanismus, um den Menschen durch enge moralische Grenzen einzuschränken;
  • Julius von Bismarcks erschreckend romantisch-schöne Bilder der gespiegelten Waldbrände;
  • und 20 weitere Beiträge.

 

lichtsicht 7 in Zahlen:

  • Zu erleben sind 25 künstlerische Projektionen;
  • von insgesamt 38 Künstlern und Künstlerinnen;
  • aus 8 Nationen: Australien (1), China (4), Deutschland (10), Finnland (1), Japan (5), Tschechien (1), Türkei (1), USA (1).

 

Fünf Monate lang gingen allabendlich die Projektoren an.

Etwa 2000 öffentliche und private Führungen mit unseren lichtsicht-Guides wurden gebucht.

Wir werden zum Ende der lichtsicht 7 die Besucherzahl von 100.000 überschreiten.

 

Der Katalog ist da! Online, aber auch in gedruckter Form!

Der Katalog ist das was bleibt, wenn alle Projektoren abgeschaltet sind. Auf 80 Seiten mit spektakulären Fotos von Angela von Brill, teilweise über zwei Seiten, stellt der Katalog jede künstlerische Arbeit inhaltlich vor. Er erscheint sowohl  in deutscher als auch in englischer Sprache.

Der Clou: auf den letzten Seiten gibt es QR-Codes, die man mit der Kamera des Smartphones öffnen kann, um für ein paar Sekunden das Werk zum Leben zu erwecken.

Verkaufspreis: 15,00 € über

Kur und Touristik Bad Rothenfelde GmbH
Am Kurpark 12, 49214 Bad Rothenfelde
Tel. 05424 - 2218-0
Fax 05424 - 2218-129

Auch online als Blätterkatalog oder zum Download auf der Website der lichtsicht https://www.lichtsicht-triennale.de/

DE - https://katalog.lichtsicht-triennale.de/

EN - https://catalog.lichtsicht-triennale.de/

 

Die WDR „Westart“ zur lichtsicht:

Das beliebte Kulturmagazin im WDR-Fernsehen drehte am 14./15. Januar 2022 die gesamte Sendung von der lichtsicht in Bad Rothenfelde, Sendetermin war der 22. Januar 2022, 18:15 Uhr. Damit richtete sich der Fokus über NRW hinaus, nicht nur auf den kulturellen Leuchtturm in Niedersachsen, sondern gab ein leuchtendes Signal für hochkarätige internationale Projektionskunst an alle Menschen, die sich für Kultur begeistern. Die Sendung,  charmant moderiert von Siham El-Maimouni, will nicht erklären, sondern vertraut auf die Kraft der Kunstwerke und ihrer Bilder selbst. Beinahe 300.000 Zuschauer haben die Sendung live gesehen. Die nachträglichen Zuschauer in der Mediathek kommen noch dazu.

Zu sehen in der WDR-Mediathek unter:

https://www1.wdr.de/fernsehen/west-art/sendungen/uebersichtwestart562.html

Zu Wort kamen in der Sendung der Miterfinder der lichtsicht (neben Heinrich W. Risken), Filmemacher und Kurator Paul Anczykowski, der die atmende dreidimensionale Strahlkraft der Projektionen auf der Gradierwand anschaulich werden ließ, und der Künstler Simon Weckert, der mit Phillip Weiser den Publikumsliebling der lichtsicht 7 erschaffen hat:

„Eternal Dream“, eine datengesteuerte, interaktive Installation an der Stirnseite des Neuen Gradierwerkes, die den ewigen Traum vom Fliegen für alle Besucher wahr werden ließ. In einem vordefinierten Bereich werden die Körper in eine Echtzeit-Punktwolke gescannt. Springt man vor der Leinwand in die Höhe, erscheint der Körper des Besuchers als dreidimensionale Punktwolke und beginnt die Leinwand hochzufliegen. Sofort nachdem die Punktwolke am Rande der Leinwand verschwindet, werden ihre Daten auf der Website www.eternal-dream.digital hochgeladen und man kann sie jederzeit im Netz sehen, wenn man sich die Nummer des Fluges gemerkt hat. Dieses generationsübergreifende interaktive Gruppenerlebnis für Groß und Klein, Alt und Jung macht die Unendlichkeit des Netzes mit bedeutungsvollem Tiefgang in ganzer Konsequenz aber großem Spaßfaktor erlebbar. Aktuell sind etwa 70.000 Sprünge für immer im Netz verewigt.

Na dann guten Flug bis zur lichtsicht 8 in Bad Rothenfelde – hoffentlich 2024/2025.

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