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lichtsicht 7 – RESTARTED!

Um 20.30 Uhr öffnet sich der virtuelle blaue Vorhang und Bürgermeister Klaus Rehkämper begrüßt in digitaler Form zum Restart der lichtsicht 7. In einem fulminanten filmischen Rückblick von 4:40 Minuten läuft die Geschichte der lichtsicht von ihrem Beginn 2007 bis heute in einer temporeichen Text-Bild-Collage, kreiert und zusammengeschnitten von Christian Meyer, vor unseren Augen ab. Dieses Wiedersehen, getragen von den wunderbaren Klängen des Chevaliers de Sangreal, dem Original Motion Picture Soundtrack aus dem Movie The Da Vinci Code, Komposition Hans Zimmer, Solovioline Rusanda Panfili, wird sicherlich nicht nur bei den lichtsicht-Fans starke Emotionen auslösen.

Danach kommen Landrätin Anna Kebschull sowie Kurator Prof. Michael Bielicky noch kurz zu Wort, bevor um 21.00 Uhr  Bürgermeister Klaus Rehkämper von 10 auf 0 herunterzählen wird. Das Publikum ist herzlich dazu eingeladen, mitzuzählen . Damit wird die lichtsicht 7 aufs Neue gestartet, alle Videos werden auf einmal anlaufen. Wir alle wünschen uns diesmal eine durchgängige Laufzeit, täglich nach Einbruch der Dunkelheit, bis zum 20.2.22, ohne pandemiebedingte Unterbrechungen.

 

Hier kommen die Macher der lichtsicht 7 persönlich zu Wort:

Klaus Rehkämper

„Als Bürgermeister, Kurdirektor und vor allem in meiner Funktion als Geschäftsführer der lichtsicht gemeinnützigen Veranstaltungsgesellschaft mbH bin ich stolz und glücklich, aber auch erleichtert, dass wir mit dem Restart der lichtsicht 7 der Öffentlichkeit erneut ein künstlerisches Highlight auf Weltniveau hier in Bad Rothenfelde präsentieren können. Ich bedanke mich bei allen, die dafür gekämpft haben, dass die lichtsicht weitergeht !“

Michael Bielicky, Kurator

„Die lichtsicht 7 in ihrem ungewöhnlichen Format – den monumentalen Dimensionen der Gradierwerke und der radikalen Projektions-Oberfläche, bietet den Besuchern ein breites Spektrum von innovativen Arbeiten, deren Autoren zu der Weltelite der Künstler in dem Genre gehören.“

Tim Roßberg, Projektleiter

Die lichtsicht 7 ist eine Reaktion auf die diffuse Sehnsucht und das Verlangen nach Kontemplation, Irritation, Humor und insbesondere dem Sinnlichen. Die Pandemie stellt eine globale Zäsur dar und verengt den Blick auf das Regionale und die unmittelbar persönliche Lebenswelt. Monothematische Berichterstattungen, begrenzte Kontakte und fehlende persönliche Begegnungen fordern ihren Tribut. Die lichtsicht 7 projektions-triennale reflektiert die revolutionären Verwandlungsprozesse und bietet Momente der Horizonterweiterung.

Die Werke öffnen Fenster in andere Dimensionen: digitale, politische, wissenschaftliche, religiöse, ästhetische, utopische. Mit ihren künstlerischen Beiträgen setzen die Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichste Akzente und stellen unter Beweis, dass Kunst mehr denn je als Seismograph des Gegenwärtigen fungiert. Im Moment des großen Umbruchs, der Unsicherheit und Neuorientierung will die lichtsicht 7 keiner klaren Linie folgen, sondern vielmehr der Dynamik und Vielschichtigkeit unseres Zeitgeschehens Ausdruck verleihen.“

 

Christian Meyer, Technischer Leiter

„Ich bin gerade dabei, die letzten 4 der insgesamt 38 Laser-Phosphor-Projektoren der neuesten Generation zu montieren. Alle Projektoren müssen in die von uns dafür entwickelte Klimabox, damit Winterwetter und salzhaltige Luft des Solebades der Technik nichts anhaben können. Die Qualität der mit beinahe einem Kilometer „längsten Leinwand der Welt“ erreicht fast Kinofarbraum.“

Material zur lichtsicht 7

Die Website

Die Website der lichtsicht wurde komplett neu konzipiert. Ein absolutes Novum ist, dass man seit dieser Woche auch Bewegtbilder, also Videos sehen kann, die unter dem Namen des jeweiligen Künstlers Ausschnitte aus allen Arbeiten zeigen. Klickt man auf START bekommt man einen Trailer gezeigt, der einen Gesamteindruck von den Gradierwerken und dem Alleinstellungsmerkmal der künstlerischen Projektionen auf die insgesamt einen Kilometer langen Schwarzdornwände wiedergibt.

 

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